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Das Buch zur TransAfrika Tour
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Mit 45 farbigen und 28 schwarz-weiß Fotografien. Zu beziehen in jeder Buchandlung, bei Amazon oder beim Asaro Verlag.

 

ISBN: 978-3-939698-73-9, Paperback, 236 Seiten, Format: 15x22 cm,
Preis: 21.90€

 

Leseprobe AFRIKA PUR
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TRANSAFRIKA

Im Herbst 2006 war es soweit. Zusammen mit Vega, einem spanischen Straßenhund, den ich aus einem Tierheim geholt hatte, erfüllte ich mir meinen Traum. Über Frankreich und Spanien ging es nach Marokko. Da ich die nördlichen Länder bereits kannte, durchquerte ich zügig die Westsahara und Mauretanien, um in Saint-Louis im Senegal den ersten größeren Stopp einzulegen. Diese so typischen afrikanischen Stadt, die immer ein bisschen zu laut, immer ein bisschen zu quirlig ist und in der es immer etwas zu erleben gibt. Um Polizeikontrollen aus dem Weg zu gehen, fuhr ich auf Nebenrouten und abseits der Touristenströme durch den Senegal und erlebte während dieser Zeit in den bitterarmen, aber immer fröhlichen und freundlichen Menschen ein Stück unverfälschtes Afrika.

Gambia wartete mit einem langen, herrlichen Strand auf mich. Eine Strandbar, betrieben von einigen Rastaboys, ein gambischer Koch, Trommelkurse und lange Spaziergänge ließen hier die Tage wie im Flug vergehen. Erholung, die ich auf dem Weg nach Mali dringend brauchen konnte – die Route führte mich über heiße und staubige Pisten, die nur noch von gutem Willen und nicht enden wollenden Schlaglöchern zusammengehalten wurden.

Nach einem kurzen Zwischenaufenthalt in Bamako, wo ich das Visum für Nigeria abholte, ging es zügig weiter nach Burkina Faso. Unsicher, was mich in diesem Land erwartete, zu unterschiedlich waren Meinungen und Informationen, die ich vor der Reise eingeholt hatte. Als „gefährlich und korrupt“ habe ich Burkina Faso allerdings nicht erlebt, eher geprägt durch anhaltende Bettelei wegen der großen Armut der sonst sehr freundlichen Menschen. Den afrikanischen Jahreswechsel verbrachte ich in einer Diskothek in Ouagadougo.

Das neue Jahr begann sehr unerfreulich mit einem Unfall in Lomé, der Hauptstadt Togos. Die Sache ging durch robustes Auftreten einigermaßen glimpflich aus und einer Einreise nach Ghana stand nichts mehr entgegen.
Ghana, das im Süden an den Atlantischen Ozean grenzt und in seinem Inneren sowohl Regenwald wie auch Savanne einschließt, zeigte sich mir erst von seiner schlechten, danach von seiner besten Seite: aggressive Polizeikontrollen und traumhafte Strände.

Nach einem Schlenker zurück nach Togo ging es mit einem gefälschten Visum über Benin weiter nach Nigeria. Ich steuerte zuerst Lagos an, da ich von zwei Deutschen eingeladen worden war, die dort derzeit an der deutschen Schule arbeiteten. Die Auswirkungen von Gewalt, Korruption und ethnischen Konflikten in dem bevölkerungsreichsten Land Afrikas waren in und um die Hauptstadt herum besonders deutlich zu spüren. Ich versuchte mir meinen Weg in die Stadt zu bahnen, vorbei an Kalaschnikows, Eisenstangen, Holzknüppeln und Nagelbrettern – dazwischen bettelnde, schreiende, verkrüppelte Menschen ohne Hoffnung. Vom Schock des Molochs Lagos erholte ich mich nahe der Grenze zu Kamerun beim Besuch einer Auswilderungsstation für Drills, den vergessenen Affen Afrikas.

In Kamerun wurde ich zum Pfleger Vegas, die hier ernsthaft erkrankte – mit der Hilfe meines Tierarztes in Deutschland kam sie aber bald wieder auf die Beine. Das Land bezauberte mich durch seine vielfältigen geographischen Gegebenheiten. Mit seinen „Südseestränden“, Savannen, Regenwäldern, Sumpfgebieten und vulkanischen Gebirgen wirkt es wie ein Miniaturabbild des afrikanischen Kontinents.

Gabun wurde für mich zum Transitland mit wenig freundlichen Polizeikontrollen und sturen Botschaftsmitarbeitern – die landschaftlichen Reize abseits der Hauptrouten werde ich mir für eine weitere Riese aufheben. Auf immer schlechter werdenden Pisten erreichte ich schließlich im März Pointe-Noire im Kongo, getrieben durch die Suche nach einer Institution, die bereit war, mir ein Visum für Angola auszustellen. Auch hier hatte ich Pech und stellte ein wenig zu spät fest, dass ich sozusagen in der Falle saß und mir nur die Flucht nach vorn, sprich in die mehrere hundert Kilometer entfernte Hauptstadt Brazzaville, blieb. Was ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste, war, dass ich als gesunder, stabiler und kräftiger Mann diesen Teufelsritt antreten, aber körperlich und psychisch völlig geschwächt Brazzaville erreichen würde. Im Kräfte zehrenden Kampf gegen fiebrige Malariaschübe, Rebellen und zerstörte oder altersmarode Brücken und Pisten, gegen Hitze und unerträgliche Einsamkeit, flackerte zwischendurch immer wieder der Gedanke auf, dass dies vielleicht meine letzte Reise sein könnte … All diese Strapazen fanden ihre Krönung dann am Ziel in Brazzaville, nur durch den Kongo von Kinshasa, der Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo, getrennt, in der just bei meiner Ankunft der Krieg ausbrach.......

Tagelang saß ich in Brazzaville fest, Irrläufern ausweichend und stets das Pfeifen der Kugeln und Raketen im Ohr – und mit einem Nervenkostüm aus Pergament …

Rebellen in Matadi halfen mir schließlich, das ersehnte Visum für Angola zu bekommen. Angola wurde fahrtechnisch zur letzten Geduldsprobe, mit durchschnittlich 10 km/h quälte ich mich auf zerfahrenen und kaputten Pisten nach Namibia. Hier war ich etwa einen Monat lang nur im Kaokoveld unterwegs, habe einige Zeit mit einem Stamm der Himbas verbracht und endlich meinen jahrzehntealten Traum erfüllt: Ich sitze bei Sonnenuntergang auf dem Dach meines Trucks, blicke in die samtige Stille der dunkler werdenden Landschaft, die mich umgibt. Spüre, höre und sehe in dieser vollkommenen Einsamkeit wie Schattenrisse die wilden Tiere um mich herum …

In Südafrika stand dann die Bestellung eines Komplettsatzes neuer Reifen an, bevor ich mich zum letzten Abenteuer im südlichen Afrika aufmachte, der Nord-Süd-Querung der Kalahari Wüste. „Eintauchen in eine andere Welt“, so stand es im Reiseführer, und das war es auch.

Mit dem letzten Tropfen Diesel kam ich in Maun in Botswana an und steuerte nach einem Tankstopp das weltberühmte Okavango Delta an. Ein einzigartiges Landschafts- und Tierparadies in freier Wildnis erwartete mich, das mich in den kommenden Wochen trotz einiger Risiken in Atem halten sollte – jede Entdeckung war ein echter „One-Million-Dollar“ Blick!
In Zimbabwe erlebte ich freundliche Menschen, die in größter Armut leben. Selten aß ich hier alleine und verteilte als Dank für solch überbordende Gastfreundschaft Lebensmittel und Kleidung. Hier traf ich auch Bill Taylor, einen exzellenten Kenner der afrikanischen Tierwelt, speziell der Elefanten, und konnte viel bei ihm Lernen.

Südafrika verließ ich nach der Montage der neuen Reifen ziemlich schnell, die Atmosphäre hier gefiel mir nicht – zu aggressiv, zu unberechenbar. Die so oft gelobten Strände in Mosambik gefielen mir nicht besonders, dafür hatte ich im Transfrontier Park nochmals ausgiebig Gelegenheit, auf die Pirsch zu gehen. In Inhambane mietete ich für geringes Geld ein ganzes Haus und verbrachte dort einige schöne Tage. Malawi empfing mich freundlich – trotzdem entging ich nicht dem Verdacht, ein Viehdieb zu sein.....

Altbekannte Wege führten mich durch das Luangwa Tal in Sambia, magisch zog mich dort die berüchtigte Escarpment Road an, die nur für Allrad-Profis ausgeschrieben ist. Tansania und Kenia passierte ich wegen der hohen Nationalpark-Gebühren für Lkws, die ich mir sparen wollte, ziemlich zügig, allerdings stoppte mich in Kenia die Polizei, legt mir Handschellen an und sperrte mich ins Gefängnis!

Dafür blieb ich auf der als sehr gefährlich eingeschätzten Strecke nach Äthiopien unbehelligt. Äthiopien, neben Lesotho das höchst gelegene Land Afrikas, zeigte sich landschaftlich von seiner reizvollen, satt grünen Seite und beeindruckte mich mit seiner jahrtausendealten Kultur. Nur die äußerst aufdringlichen Menschen strengten mich ziemlich an und Vega wurde als Hyäne eingestuft!

Im Sudan machte ich eher zwiespältige Erfahrungen. Während sich die Behörden Menschen verachtend verhalten, kam ich aus keinem Dorf heraus, ohne eine herzliche Einladung zum Essen angenommen zu haben. Mit stimmungsvollen Eindrücken verließ ich die Nubische Wüste, um dann die langwierige Überfahrt über den Nasser Stausee nach Ägypten anzutreten und unendliche Geduld für die ägyptischen Einreisemodalitäten aufzubringen. Nach einem „Kultur-pur“-Programm versuchte ich, im Dezember nach Libyen zu gelangen, was aber erst beim zweiten Mal von Erfolg beschieden war. Kurz darauf betrat ich tunesischen Boden und schipperte mit der Fähre gen Europa …

Neugierig geworden? Mein Buch zur TransAfrika Tour erscheint in Kürze! Bei Interesse freue ich mich über Deine E-Mail

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Bilderreise nach Marokko, Mauretanien, Senegal, Gambia, Mali, Burkina Faso, Togo, Ghana, Benin, Nigeria, Kamerun, Gabun

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Rebuplik Kongo, Leidenswege, Demokratische Rebuplik Kongo, Angola, Namibia

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Botswana, Simbabwe, Südafrika, Mosambik, Malawi, Sambia

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Tansania, Kenia, Äthiopien, Sudan, Ägypten, Lybien, Tunesien

 
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